| Buchzitat: "Erst viel später kam heraus, dass in der Studie der Mayo Klinik das fast inaktive Isoamygdalin benutzt wurde. Die meisten Patienten hatten schon Chemotherapie und Bestrahlung erfolglos hinter sich gebracht und nachdem bei ca. 70% aller Patienten innerhalb von 3 Wochen trotz der fortgeschrittenen Krankheit eine Stabilisierung eintrat, wurde die Behandlung auf orales anstatt intravenöses Laetril geändert.
Dies ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür, wie man mit jedem Medikament der Welt ein positives oder negatives Studienergebnis erzeugen kann. In Deutschland ist Laetrile seit dem Tod des berühmten Krebsarztes Dr. Nieper, der so bekannte Menschen wie Caroline von Monaco oder John Wayne behandelte, leider wieder in Vergessenheit geraten. Das derzeitige Laetrile-Zentrum ist die Contreras Klinik in Tijuana, in der Laetrile seit über 25 Jahren eingesetzt wird.
Die Entdeckung von Laetrile haben wir Dr. Ernest Krebs zu verdanken. Seine Theorie war, dass Trophoblasten (Zellen, die sich am Anfang der Befruchtung entwickeln), die normalerweise durch das Enzym Chemotrypsin zerstört werden, überleben und Jahre später Tumore entwickeln können, sobald die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeitet. Laetrile besteht aus 2 Glukose-Molekülen, einem Benzaldehyd und einem Zyanid-Radikal. Die Zuckermoleküle werden im Körper durch Glukuronsäure ersetzt. Dieser Vorgang hat - negative Auswirkungen auf Krebszellen, jedoch nicht auf gesunde Zellen, weil das Enzym Glukuronidase, das sehr konzentriert in Krebszellen vorkommt, die Glukuronsäure aufspaltet und dadurch das Benzaldehyd dann Zyanid verliert, welches Krebszellen tötet.
Gesunde Zellen besitzen im Gegensatz zu Krebszellen außerdem auch noch das Enzym Rhodanase, das jedem freien Zyanid ein Schwefelatom hinzufügt, um so das harmlose Thiozyanat zu bilden. Obwohl es weitere Studien von Tatsumura (1987) oder Kochi (1985) gibt, die den positiven Effekt von Benzaldehyd auf Krebszellen belegen, ist Laetrile inzwischen ein schon fast vergessenes Krebsmedikament.
Persönliche Meinung (Lothar Hirneise): Während meines einwöchigen Aufenthaltes in der Contreras Klinik in Mexiko, hatte ich Gelegenheit mit vielen Patienten und Ärzten zu sprechen, die gute Erfahrungen mit Laetrile gemacht haben. Sicherlich gehört es in die Hände eines erfahrenen Arztes. Leider gibt es von diesen nur noch wenige und es sieht so aus, als ob Laetrile in wenigen Jahren aus der Onkologie verschwinden würde."
Quelle: Lothar Hirneise: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe
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