Impressum AGB Disclaimer Kontakt Home Sitemap Archiv Datenschutz
Informationsportal
   für Gesundheit &
      Alternativ-Medizin
Immer informiert
Newsletter
23.Nov.2014   09:20    
Interne Suche

Wechseljahresbeschwerden?



Ideal für Männer ab 40




















Neues Leben ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à r.l. und Partner des Werbeprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.co.uk / Javari.co.uk / Amazon.de / Amazon.fr / Javari.fr / Amazon.it Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Top-Aktuell: Erfolgreiche Hämorrhoiden-Behandlung mit Magnet-Stimulation


Die gesetzlichen Grenzwerte beinhalten keine Vorsorgeaspekte
MOBILFUNK / Interview mit dem Umweltstress-Analytiker Diplom-Ingenieur Norbert Honisch über Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung




BISSINGEN Viele Menschen sorgen sich um gesundheitliche Risiken durch Mobilfunksendeanlagen. Dies ist auch in Bissingen so. Der Gemeinderat griff die Bedenken auf und beauftragte den Umweltstress-Analytiker, Diplom-Ingenieur Norbert Honisch, ein Messprotokoll der bestehenden Sendeanlagen in der Seegemeinde zu erstellen (wir berichteten). Unter dem Gesichtspunkt der Vorsorge soll die Verwaltung nach dem Willen der Bürgervertreter mit den Netzbetreibern über eine Verringerung der Strahlenstärke verhandeln. Über Vorsorge, gesetzliche Grenzwerte, Strahlengefährdung, das baden-württembergische Funkwellen-Messprojekt und Handys sprach Redaktionsmitglied Richard Umstadt mit Norbert Honisch.

Was haben die Staatsmänner in der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio unterzeichnet?

Die Regierungschefs trafen sich 1992 auf der Umweltkonferenz in Rio und beschlossen mit ihrer Unterschrift: "Bei konkretem Verdacht auf gesundheitliche Folgen neuer Techniken muss direkt reagiert und nicht abgewartet werden, bis die oft komplizierten Ursachen lückenlos nachzuweisen sind." Und weiter: "Wissenschaftliche Unsicherheit darf nicht benutzt werden, um kostenverursachende Maßnahmen, welche Umweltschäden vorbeugen, zurückzustellen."

Ich bin davon überzeugt, dass es genügend seriöse wissenschaftliche Hinweise und sogar zunehmend auch Beweise gibt, dass speziell gepulste Hochfrequenzstrahlung mit Intensitäten weit unter den derzeit geltenden gesetzlichen Grenzwerten biologische Wirkungen hat und somit speziell auch ein mittel- und langfristiges Risikopotenzial darstellt. Diese gepulsten Strahlungen gehen im Bereich der Massentechnologien speziell vom aktuellen GSM-Mobilfunk und von DECT-Schnurlostelefonen aus.

Wie wirkt elektromagnetische Strahlung auf den Körper?

Elektromagnetische Strahlung wirkt in zweierlei Form auf den Körper: Physikalisch und biologisch. Derzeit sind bei der Festlegung der Grenzwerte ausschließlich physikalische Effekte berücksichtigt worden, nämlich Schäden durch die Erwärmung des Gewebes. Biologische Wirkungen, wie sie seit Jahren beobachtet werden, wie zum Beispiel Schlaflosigkeit, -Konzentrationsprobleme, tinnitusähnliche Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und ähnliches sind bisher nicht einbezogen worden. Sehr ernst zu nehmende Untersuchungen mehren sich, dass gravierende Eingriffe in lebende Organismen möglich sind, von der Öffnung der Blut-Hirschranke bis hin zu Krebs und Strangbrüchen in unserer Erbinformation, der DNA. Auch der von deutschen Umweltärzten verfasste "Freiburger Appell" zeigt dieses auf.

Eine biologische Gefährdung des Menschen konnte wissenschaftlich noch nicht mit letzter Sicherheit bewiesen werden. Ist es Ihrer Meinung dennoch notwendig, die Strahlengrenzwerte so gering wie möglich zu halten?

Es ist grundsätzlich die Frage, wohin man diese Nachweisgrenze legt. Der oft zitierte "aktuelle Stand der Wissenschaft" sollte ehrlicherweise in "der aktuelle Stand des Unwissens" umbenannt werden. Außerdem: Wer legt diesen eigentlich fest? Leider ist es nach meiner Überzeugung eine seit Jahren erkennbare Tendenz, dass es immer weniger unabhängige Forschung und Wissenschaft gibt. Die notwendigen Aufträge und somit Geldmittel stammen zunehmend aus der verursachenden Industrie, und somit ist die Neutralität der Wissenschaft nach meiner Meinung in hohem Maße durch handfeste geschäftliche Interessen beeinträchtigt. Aus den bereits genannten Gründen und vor allen Dingen auch aus meiner eigenen Erfahrung aus mittlerweile vielen Tausend Messungen bin ich davon überzeugt, dass die aktuellen Grenzwerte keinesfalls dem Gedanken einer vorsorgenden Minimierung genügen und somit deutlich reduziert werden müssten.

Sind die deutschen Grenzwerte für elektromagnetische Wellen nach der 26. BImSchV Ihrer Meinung nach Vorsorgewerte?

Die deutschen Grenzwerte der 26. BImSchV. beinhalten keine Vorsorgeaspekte. Dies hat auch Professor König, der derzeitige Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz bestätigt.

Welche Grenzwerte stellen nach Ihrer Auffassung echte Vorsorgewerte dar?

Die mir bekannten gesetzlichen Grenzwerte anderer Länder wie zum Beispiel auch der Schweiz sind ebenfalls keine echten Vorsorgewerte. Einen akzeptablen Kompromiss stellen aus meiner Sicht die "Salzburger Resolutionswerte" dar. Diese besagen, dass die Summe aller Mobilfunksignale nirgendwo eine Strahlungsdichte von einem Milliwatt pro Quadratmeter überschreiten sollte. Nachdem dies also auch für Außenbereiche gilt, und im Innern von Gebäuden durch deren Abschirmung in der Regel um den Faktor zehn bis 100 niedrigere Strahlungsdichten bestehen, erreicht man dadurch in den besonders empfindlichen Nutzungsbereichert wie Schlaf- und Kinderzimmern Werte von 0,01 bis 0,1 Milliwatt/Quadratmeter. Damit sollten bei optimierender Planung auch Mobilfunk-Betreiber leben können, denn ein Mobiltelefon guter Qualität funktioniert noch unterhalb einer Strahlungsdichte von 0,000001 Milliwatt/Quadratmeter.

Wer in seinem Haus oder seiner Wohnung aus guten Vorsorgegründen noch niedrigere Strahlungsdichten erreichen möchte, kann dies durch zusätzliche Abschirmmaßnahmen erreichen. Dabei ist es aber wichtig, diese unter kompetenter messtechnischer Begleitung durchzuführen, denn durch eine falsche Vorgehensweise kann man die Ausgangssituation unter Umständen sogar noch "verschlimmbessern".

Der baden-württembergische Umweltminister stufte die Belastung durch Mobilfunk-Sendeanlagen nach dem Funkwellen-Messprojekt im Land als minimal ein. Ist diese Aussage allgemeingültig?

Ich kann diese Feststellung aus meiner langjährigen Praxis nicht nachvollziehen. Sie ergibt sich allenfalls durch die bei dem Projekt angewandte Methodik eines festen Messrasters. Im Umfeld von Mobilfunk-Sendeanlagen, die ja im Gegensatz zu Rundfunk- und Fernsehsendern zahlenmäßig um ein Vielfaches höher sind und vor allen Dingen vermehrt mitten in Wohngebieten stehen, sind die dort lebenden Menschen nach meinen und den Messungen vieler Kolleginnen und Kollegen dominant durch deren Strahlung belastet. In diesem Zusammenhang möchte ich aber ebenfalls auf die Millionen von Schnurlostelefonen nach dem DECT-Standard hinweisen, die in den Wohnungen und Häusern stehen. Deren 24 - Stunden Dauerstrahlung ist ebenfalls gepulst und verursacht in den Wohnungen eine Strahlungsdichte, die meist mehrfach über den Werten der von Außen kommenden Mobilfunk-Strahlung liegt. Daher rate ich grundsätzlich dazu, zunächst auch hierauf zu achten und das eigene DECT-Schnurlostelefon durch ein Schnurgerät oder ein Schnurlos-Telefon nach dem ungepulsten und nur im Gesprächsfall sendenden Standard CT1-Plus zu ersetzen.

Kann die Handy-Strahlung die Gesundheit beeinträchtigen?

Nach meiner festen Überzeugung ist das Risikopotenzial von Mobilfunk Strahlung, verursacht von Handy oder Sendemast nicht mehr wegzudiskutieren. Andererseits kann meines Wissens niemand sagen, wie hoch diese Risiken wirklich sind.

In einer solchen Phase der Unsicherheit gibt es nach meiner Meinung nur einen einzig sinnvollen Weg, nämlich den der intelligenten vorsorgenden Minimierung. Aus meiner Erfahrung ist diese Strategie auch in der Praxis bei etwas gutem Willen auf allen Seiten speziell auch bei der Sender-Standortwahl und den technischen Anlagedaten meist erfolgreich durchführbar. Die meisten Menschen lehnen ja nicht grundsätzlich den Mobilfunk ab, sondern besitzen selber ein oder sogar mehrere Mobiltelefone, und sind somit auch Kunden der Betreiber. Diese Tatsache sollten diese im Sinne der Kundenorientierung bei ihren Reaktionen auf die Forderung nach einer vorsorgenden Minimierung der Strahlungsbelastung aus Sicht der betroffenen Menschen stärker berücksichtigen als bisher. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Kooperation mit den Betreibern in den letzten Jahren durchaus positiv entwickelt hat und vernünftige Kompromisse erreichbar sind.

Quelle: Der Teckbote vom 29.11.2003
Copyright© by "Der Teckbote"


   
Dieser Artikel wurde bisher 3 mal mit durchschnittlich 4.0 bewertet (auf einer Skala von 1 bis 5).
   
Artikelbewertung
Wie hilfreich war dieser Artikel für Sie? Bitte bewerten Sie diesen Artikel.

  Zurück   Seitenanfang  


Tipps für Ihre Gesundheit
listenpunktNOVAFON® - Massage-Tipps in unterschiedlichen Sprachen
listenpunktVorsicht Hausstaubmilbenallergiker: Beginn der Heizperiode kann zu starken Reaktionen führen
listenpunktWarum Weihnachtsleckereien Juckreiz verursachen können
listenpunktVideo: So werden Sie Nichtraucher mit MOVE
listenpunktNahrungsergänzung, aber natürlich
listenpunktDer Pilz im Mensch. Was tun?
listenpunktVenenprobleme bei Frauen
listenpunktBuch-Neuerscheinung: Die verschwiegene Epidemie
listenpunktDas Co-Enzym NADH ist der Power-Treibstoff des menschlichen Körpers
listenpunktDen Jahren mehr Leben geben
listenpunktProf. Spitz: Angst vor Hautkrebs darf nicht die positiven Eigenschaften der Sonnenstrahlen vergessen lassen
listenpunktAquion Wasserionisierer: ein Kater Killer
listenpunktSchutzwall gegen Viren: Ganz natürlich mit Granatapfelsaft-Extrakt die Abwehrkräfte stärken
listenpunktTageslichtlampen: Stimmungstiefs im Winter durch Lichttherapie entgegenwirken
listenpunktKlare Sicht voraus: CARE Vision jetzt auch in Würzburg
listenpunktEs müssen nicht immer Antibiotika sein
listenpunktDie heimliche Volkskrankheit
listenpunktAcaibeere - Powerfrucht des 21. Jahrhunderts
listenpunktWeltneuheit: Festigung und Stabilität des Skelettsystems mit Osflow®
listenpunktlasik germany®: Dr. Jörg Fischer laut BILD einer der Hamburger Top-Ärzte


eBooks

Endlich ohne Schlafstörungen
Auch Sie wachen regelmäßig nachts auf und können nicht mehr einschlafen? Sie liegen stundenlang im Bett, um endlich wieder die Augen zu schließen und fühlen sich morgens völlig erschöpft und wie gerädert .....

Erfolgreiche Darmsanierung
Kennen Sie das - nach dem Essen sind Sie müde, haben Blähungen, Bauchschmerzen oder ein unangenehmes Völlegefühl? Sie leiden öfter unter Verstopfung, Durchfall, Hautausschlägen, Allergien oder Nahrungsmittelintoleranzen? Leiden Sie unter häufigen Erkältungen, unter Rheuma oder Haarausfall?

Fibromyalgie erfolgreich behandeln
Wenn trotz Ihrer chronischen Schmerzen keine Ursache gefunden wird, sind Sie nicht allein. Sie könnten wie viele tausend andere Menschen auch an Fibromyalgie leiden. Noch immer wissen viele Menschen nicht .....

Trigeminusneuralgie - Schluss mit dem Schmerz
Völlig ohne Vorankündigung schlägt sie wieder zu – die Trigeminusneuralgie-Attacke, die Sie nicht mal Ihrem ärgsten Feind wünschen würden. Sie leiden unvorstellbar unter diesen blitzartigen Schmerzen, .....

Stan Lougani: Nichtraucher
Wer wirklich mit dem Rauchen aufhören will und sich für ein gesundes Leben entscheiden möchte, findet mit dem "Nichtraucher eBook" den idealen Einstieg in den Ausstieg des Rauchens.

Depressionen erfolgreich behandeln
In diesem einmaligen ebook über Depressionen erhalten Sie sehr wertvolle Informationen, die Ihr Leben wirklich grundlegend verbessern können. Dies ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass ich selbst jahrelang .....

Borreliose erfolgreich erkennen und therapieren
Die Borreliose ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern und zahlreichen Symptomen. Oft treten Beschwerden auf wie Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Gelenk- und Kopfschmerzen. Aber trotz auffallend .....

Fructoseintoleranz
Fructoseintoleranz ist eine Erkrankung, die trotz umfangreicher Diagnostik oft nicht gefunden wird. Sie haben den Verdacht, dass Sie von einer Fructoseintoleranz betroffen sind, aber Sie wissen nicht, .....

Buchtipps Finanzwelt
 Bruno Bandulet: Das geheime Wissen der Goldanleger
Ellen Hodgson Brown: Der Dollar Crash
Retten Sie Ihr Vermögen, solange Sie noch können!
Finanzkrise - na und?
Max Otte, Wolfgang Köhler: Sicher durch den Crash
 Gerhard Spannbauer: Finanzcrash
Michael Grandt: Der Crash der Lebensversicherungen

Neues Leben
Fachversand für Naturheilmittel
D-73266 Bissingen

Mehr Pagerank, Homepage bekannt machen und mehr Besucher!