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Wie ist Früherkennung von Krebs möglich?
Die Früherkennung von Krebs ist sehr wichtig. Wie wir sahen, stellt die Schulmedizin Krebs erst dann fest, wenn eine Geschwulst vorhanden ist. Das kommt einer Spätdiagnose gleich. Wir müssen eine Methode suchen, womit wir Krebs vor der Geschwulstbildung feststellen können.


A.J. Lodewijkx entwickelte eine spezielle Methode zur Krebsfrüherkennung

Seit der Erfindung des Mikroskops durch Anthonie van Leeuwenhoek im Jahre 1723 haben viele Forscher versucht, allerlei Krankheiten und Beschwerden aus den Körpersäften zu diagnostizieren. Der umwälzende technische Fortschritt in unserem Jahrhundert hat es uns ermöglicht, die verborgensten Geheimnisse des Lebens zu entdecken. Blutuntersuchungen haben dabei einen wichtigen Stellenwert. Schon die alten Griechen unterstellten einen Zusammenhang zwischen Krankheiten und der Zusammensetzung des Blutes. Heutzutage nimmt man in der ganzen Welt mit modernsten Geräten Blutuntersuchungen vor, um bestimmte Abweichungen im menschlichen Körper festzustellen.

Auch in der Krebsforschung haben Blutuntersuchungen einen zentralen Stellenwert. Schon 1890 entdeckte der Engländer Russel das Vorhandensein kleinster Lebewesen im Blute von Krebspatienten. Seitdem haben viele Forscher die Entdeckung Russels bestätigt. Sanfelice stellte den Zusammenhang zwischen ihnen und der Entstehung der sogenannten Blastomyziten her. 1902 war es Borel und 1903 waren es die Brüder Otto und Wolfgang; Schmidt, die bei Krebs allerlei »Würmchen« im Blut entdeckten. Im Jahre 1904 berichtete Doyen darüber und 1914 der bekannte Bakteriologe Mori aus Neapel.

Enderlein entdeckte 1920 eine Mikrobe, die zu Krebs führt. Nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit verfasste er das Standardwerk »Bakterienzyklogenie«, in dem er den Kreislauf dieser Mikroben schildert. Nach Enderlein gab es noch viele Forscher, die diese Untersuchungen bestätigten, wie zum Beispiel Tissot, Heidehain und Von Bremer. Das von Von Bremer gefundene Virus, das bei Krebs eine große Rolle spielt, wurde 1935 in Deutschland offiziell anerkannt als Siphonospora polymorpha. Nach Von Bremer bestätigten Frans Gerlach und Villequez aus Paris, Scheller aus der Bundesrepublik, Stanley aus Canada, Clara Fonti aus Mailand, Mordes und Rossini aus Massachusetts, sowie die Virologen Bishop, Vormus, Gab und Rosenberg das Vorhandensein dieses Parasiten im Blut von Krebspatienten.

Die Namensliste der Forscher ist bei weitem nicht vollständig, aber alle entdeckten sie denselben Mikroorganismus, den sie für die Entstehung von Krebs verantwortlich machen. Schilling (BRD) ist es sogar gelungen unter Benutzung von Siphonosporastäbchen Tumore bei Mäusen hervorzurufen. Dennoch verwertet die heutige Krebsforschung die Befunde dieser Forscher nicht. In den modernen Krebslaboren setzt man die Autonomie der Zelle voraus, und danach richtet sich die ganze Diagnostik. Die benutzten Methoden führen immer wieder zu einer »Spätdiagnose«. Der Krebspatient ist schon im letzten Stadium seiner Krankheit. Die Folgen dieser Denkart und Handlungsweise sind katastrophal. Jährlich sterben dadurch Tausende von Patienten in der ganzen Welt. Die klinischen Maßnahmen bei Krebs, wie Mammographie und Röntgenuntersuchung, sind lebensbedrohende Risiken, da man damit wartet, bis sich ein Tumor beim Patienten entwickelt hat.

Wie dramatisch diese Entwicklung ist, wird erst recht verständlich, wenn man weiß, dass eine jahrelange Entwicklung des Tumors dem Zeitpunkt der klinischen Diagnose vorangeht. In den sechziger Jahren haben die Röntgenologen Oeser, Krokowski und Gerstenberg festgestellt, dass eine Geschwulst sich nach so genannten Verdopplungszeiten aus einer Krebszelle entwickelt. Bei Lungenkrebs ist die Reduplikationszeit zum Beispiel 130 Tage. In dreieinhalb Jahren gibt es zehn Verdopplungen und gehen aus einer einzigen Krebszelle 1024 neue Zellen hervor. In weiteren dreieinhalb Jahren entwickeln sich daraus 1.048.576 Zellen. Erst nach elf Jahren und dreißig Verdopplungen wird die Krebsgeschwulst manifest und kann mit den heutigen Methoden Lungenkrebs bei einem Patienten röntgenologisch festgestellt werden. Dies ist um so schlimmer, wenn man bedenkt, dass sich in den dem Tumorstadium vorangehenden Jahren verschiedene biochemische Abweichungen in den Körperflüssigkeiten entwickeln.

Schon 1855 entdeckte Rokitanski eine Dyskrasie im Blut seiner Patienten. Professor Dr. P.G. Seeger wies 1951 auf die verringerte Möglichkeit der roten Blutkörperchen hin, Sauerstoff an sich zu binden. 1940 machten Bolen und Heitan auf die zugenommene Agglutination im Blut von Krebspatienten aufmerksam. Auch Issels in der Bundesrepublik wies daraufhin, während Douwes eine Verringerung der T-Lymphozyten bis zu 50 Prozent bewies. Aus all diesen Untersuchungen geht hervor, dass die heutige, die Autonomie der Zelle voraussetzende Krebsforschung, nicht zeitgemäß ist und in keinerlei Weise zur Krebsverhütung beiträgt. Statt dessen hat gerade diese Forschung Schuld an der ständig wachsenden Zahl der Sterbefälle. Auf Grund blutbiologischer Untersuchungen entwickelte ich eine orthomo-lekular-naturheilkundliche Methode zur Früherkennung eventueller Veränderungen im Blut. Diese Methode habe ich bei mehr als 35.000 Patienten angewendet. Die Diagnose beruht auf drei Elementen:
  1. Die Blutuntersuchung nach Heitan/Lagardef/Bradford, der sogenannte H.L.B.-Test
  2. Die Dunkelfelduntersuchung nach Enderlein
  3. Die Erythrozytenuntersuchung nach Sklenar.
Ich integrierte diese drei Untersuchungsmethoden zu einer einzigen Diagnostik: die H.E.S.-L 3d Blutdiagnostik. Diese dreidimensionale Blutuntersuchung könnte ein Durchbruch in der Bekämpfung von Krebs und anderen Kreislaufstörungen bedeuten, da sie sich gegen die Ursachen dieser Krankheiten richtet.

1. DIE BLUTUNTERSUCHUNG NACH HEITAN-LAGARDE-BRADFORD

Die Blutuntersuchung nach Heitan-LaGarde-Bradford, deren Theorie ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten hat, wurde als H.L.B.- Blutuntersuchung bekannt. Weiterentwickelt und verbessert wurde der Test von dem deutschen Arzt Dr. Heitan, der in Paris arbeitete und 1977 starb. Dr. Philippe LaGarde ist ein Schüler Heitans. In Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Ärzten versuchten Heitan und LaGarde Krebs festzustellen und bildlich darzustellen. Dr. Robert Bradford vom Bradford Research Institut ist ein amerikanischer Ingenieur, der als erster die biologischen Gründe der Strukturveränderungen in koaguliertem Blut bei dem Test erklärte.

Metabolische Dysfunktionen wie Krebs verursachen die biologischen Prozesse, die für die Manifestationen im H.L.B.- Test verantwortlich sind. Die zwei wichtigsten Prozesse in diesem Zusammenhang sind die verschiedenen Klumpenbildungsprozesse und die pathologische Produktion vielerlei Gallensalze, die gemeinsam die Struktur der roten Blutzellen zerlegen, Farbveränderungen hervorrufen und das Fibrinnetz zerstören. Der einfache Test kann in wenigen Minuten von einem Arzt oder Therapeuten ausgeführt werden. Das sichtbare Resultat kann leicht interpretiert werden. Für den Patienten ist der Test nicht traumatisch. Der Test unterscheidet zwischen Krebs und anderen, gutartigen, pathologischen Konditionen.

Ausdrücklich sei hervorgehoben, dass der Test das Anfangsstadium des Krebses in seiner frühesten Form nicht indiziert, weshalb eine Verwechslung der Interpretationen mit anderen pathologischen Umständen möglich ist.

Bei dem Test werden koagulierte Bluttropfen des Patienten unter einem Phasenkontrastmikroskop untersucht. Das Mikroskop zeigt mehrere Aspekte des Bluttropfens: das Fibrinnetz, die charakteristischen durchsichtigen Teile und die Farbveränderungen. Der Forscher versucht folgendermaßen die Krebsindizien festzustellen:
  • Ist das Fibrinnetz um Gruppen von Zellen herum verschwunden?
  • Gibt es Farbveränderungen?
  • Haben sich die durchsichtigen Teile oder »Löcher« vermehrt, die auffälliger werden wenn der Krebs sich verschlimmert?
  • Sind mikrobielle und nekrotische Körperchen innerhalb der durchsichtigen Teile vorhanden?
  • Ist das Fibrinnetz unbeschädigt oder nicht?
Das Blut der Krebspatienten unterscheidet sich in folgenden Punkten vom normalen Blut:
  1. Das Fibrinnetz ist teilweise oder ganz zerstört
  2. Die Zellmembran ist erodiert und sieht zackig aus
  3. Im Zentrum der Bluttropfen erscheinen klebstoffähnliche Massen, die von durchsichtigen Teilen oder »Löchern« verschiedener Größe umgeben sind. Innerhalb dieser Teile sind kleinere Körperchen mit anderen Formen erkennbar.
Die kovalente Bindung von Metaboliten verursacht die erwähnten Massen unter pathologischen Umständen. Sie kommen bei den meisten Krebspatienten vor, sind aber nicht immer von bestimmten Fällen akuter Anämie, Diabetes, Zirrhose, Drüsenstörungen oder Arthritis deutlich zu unterscheiden, es sei denn, es sind Farbmikroaufnahmen gemacht worden. Ich möchte noch einige wichtige Aspekte dieses Tests erwähnen. Der Arzt oder Therapeut kann sehr schnell feststellen, wie nicht-toxische und metaboli-sche Präparate und Behandlungsprogramme den Patienten beeinflussen. Physische Traumata, Menstruation, chemotherapeutische Präparate, Hormonstimulanzien, Koagulations- und Antikoagulationspräparate werden alle Einfluss auf den Test haben und die Interpretation irrelevant machen. Ein Krebspatient darf während drei bis vier Wochen vor dem Test keine toxischen chemotherapeutischen Präparate zu sich nehmen.

Hormonstimulanzien und koagulierende Mittel ändern die Testresultate in unbekanntem, aber immer nachteiligem Ausmaß. Alle körperlichen Traumata, wie zum Beispiel Operationen, Frakturen oder starke Blutungen, verändern die Testergebnisse. Der Test ist auch altersbedingt. Bei jüngeren Menschen sind die Manifestationen weniger deutlich als bei älteren. Im Blut eines Krebspatienten sind die offenen Stellen gelb oder grüngelb gefärbt, vor allem entlang der Ränder der durchsichtigen Massen.

2. DIE BLUTUNTERSUCHUNG NACH DER DUNKELFELD METHODE VON PROFESSOR DR. ENDERLEIN

Professor Dr. Günther Enderlein wurde 1872 als Sohn eines Lehrers in Leipzig geboren. Nach dem Abitur studierte er Biologie und promovierte summa cum laude zum Doktor der Zoologie. Dann wurde er an das zoologische Museum in Berlin berufen, wo er ein eigenes mikrobiologisches Institut gründete und sein ganzes Leben lang arbeitete.

Im Jahre 1916 machte Enderlein eine große Entdeckung. Damals wie heute ging die Wissenschaft von der Annahme aus, Blut sei keimfrei. Neben roten und weißen Blutkörperchen und Blutplättchen gäbe es keine fremden Organismen im Blut. Enderlein machte jedoch mit Hilfe seines Dunkelfeldmikroskops, mit dem er einen Blutausstrich 1200- bis 1500 Mal vergrößern konnte, folgende Entdeckungen:
  1. Blut ist nicht steril
  2. Bakterien durchlaufen einen bestimmten Zyklus und behalten nicht immer die gleiche Form
  3. Krankheit ist mit einer Störung der Symbiose im Blut und im Gewebe verbunden.
Enderlein zeigte, dass im Blut kleine Lebewesen, die sich mit höher organisierten Bakterien verbinden können, vorhanden sind. Er nannte diese Mikroben Spermiten. Er beobachtete, dass diese Mikroben einen bestimmten Zyklus durchlaufen und nicht immer dieselbe Form behalten. Enderlein machte es sich zur Lebensaufgabe, alle Formen in seinem Standardwerk »Bakterienzyklogenie« zu beschreiben.

Er ist der Meinung, der Mensch lebe mit allen Mikroorganismen in einer Symbiose. Wenn man sich falsch ernährt, dann entwickeln diese Mikroben sich zu Krankheitserregern, die die menschlichen Körpersäfte verseuchen. Krankheit ist identisch mit einer Störung der Symbiose.

Die kleinsten dieser Mikroorganismen, von Enderlein Endobionten genannt, befinden sich im a-pathogenen Protit- und Chondritstadium. Wenn sie sich weiterentwickeln, dann können sie Krankheiten hervorrufen und sie werden als pathologen klassifiziert.

Die Weiterentwicklung der Mikroorganismen hängt vom pH-Wert des Blutes ab. Ist das Blut alkalisch (pH-Wert über 7.3), dann wird der Endo-biont sich pathogen entwickeln und über die Chondritform zur Bakterie werden. Nur das Dunkelfeldmikroskop ermöglicht die Feststellung des Gesundheitszustandes eines Endobionten. In einem solchen Mikroskop wird das Licht über einen Dunkelfeldkondensor seitlich auf das untersuchte Präparat gerichtet, so dass ein Dunkelfeld entsteht, gegen welches das Untersuchungsmaterial hell aufleuchtet. Auf diese Weise sind 1200 - bis 1500 fache Vergrößerungen möglich, wodurch wir die ganze Blutprobe untersuchen können.

Das Dunkelfeldmikroskop ermöglicht die folgenden Untersuchungen:
  1. Untersuchung der Form und des Zusammenhangs der Erythrozyten
  2. Untersuchung des Zerfalls dieser Blutkörperchen
  3. Untersuchung des Blutplasmas mit den Endobionten
  4. Untersuchung der Form und Art der Endobionten
  5. Untersuchung der Leukozyten, Lymphozyten und Thrombozyten
  6. Untersuchung des Blutzerfalls in seinen unterschiedlichen Formen und Farben.
Enderlein entdeckte ebenfalls, dass das getrocknete Blut von schwerkranken Patienten nach zwei bis drei Stunden einen intensiv aufleuchtenden, reflektierenden Rand um die zurückgebliebenen Blutreste aufweist. Das deutet auf eine schwere Stoffwechselkrankheit hin. Wenn dieser leuchtende Rand erst nach acht bis zehn Stunden entsteht, dann ist mit Sicherheit ein Krankheitsherd da. Wenn dagegen nach drei Tagen in der Mitte des Ausstrichs noch Spemite und Symprotite vorhanden sind, dann ist das Blut gesund. Auch die Farben der im Serum gebildeten Kristallbilder weisen auf unterschiedliche Gesundheitszustände hin:
  1. eine gelb-rot Reflektion deutet auf Paratuberkulose
  2. eine gelb-blau-grüne Farbe deutet auf ein Frühstadium des Krebs
  3. eine stahlblaue Reflektion mit kleinen, starken roten Rändern deutet auf Tuberkulose
  4. eine blaue Reflektion deutet auf eine schwere Störung des Stoffwechsels, die bald zu Krebs führen wird
Auch der Zustand des Blutplasmas ist wichtig. Ist das Plasma dunkel und enthält es gleichzeitig wenige oder keine Leukozyten und Mikroorganismen, dann hat sich allmählich Krebs entwickelt.

3. DIE ERYTHROZYTENUNTERSUCHUNG NACH DR. R. SKLENAR

Dr. Rudolf Sklenar wurde am 8. Juli 1912 in der Tschechoslowakei geboren. Er studierte Medizin an der Universität von Prag und ließ sich als Arzt in Lieh bei Frankfurt nieder. Schon bald konnte er seine Ansichten mit den traditionellen Ansichten über Krebs nicht mehr vereinbaren und ging deshalb bei der Suche nach einer Lösung der Krebsfrage eigene Wege. Sklenar war ein Zeitgenosse des bekannten Forschers und Krebsspezialisten Professor Dr. Dr. Emil Scheller und studierte dessen Methode, Krebs im Blut zu entdecken. Zwölf Jahre lang arbeitete er nach der Schellermethode und er sammelte mit dieser Arbeitsweise viele Erfahrungen. Es wurde ihm bei der praktischen Arbeit klar, dass die Schellermethode noch einige unerforschte Gebiete aufwies. Nach langem, intensivem Suchen gelang es Sklenar, für seine Blutuntersuchungsmethode die richtigen Farbstoffe zusammenzustellen. Fast dreißig Jahre lang wandte er seine Methode praktisch an.

Man benutzt bei der Untersuchung ein Lichtmikroskop mit einer 1200-1500 fachen Vergrößerung. Die Erythrozyten werden mit einer speziellen, modifizierten methylenblauen Lösung eingefärbt. Das Prinzip, dass gesunde Zellen keinen Farbstoff zulassen, liegt dieser Methode zu Grunde. Nur beschädigte Zellen sind durchlässig, wodurch die größeren Farbmoleküle die Membrane passieren und abnormale Strukturen einfärben können. Man kann bei der Krebskrankheit folgende Stadien unterscheiden:
  1. das Vorstadium des Krebses, das nach Professor Chiurco der Universität Rom eine Conditio sine qua non (ohne weitere Bedingung) bei Krebs ist
  2. die allgemeine Krebskrankheit, mit beginnender Milchsäuregärung in den Zellen, aber noch immer ohne sichtliche Geschwulstbildung
  3. die Krebsgeschwulst
  4. die Aussaat oder Metastasierung der Geschwulst

Während des Vorstadiums des Krebses ändern sich die Erythrozyten und es entstehen Granula in den Erythrozyten. Am Anfang der Milchsäuregärung in den Zellen und beim Krebsgeschwulst entstehen kleinere und größere Blasen, die Scheller Lysome nannte.

Der gefärbte Blutausstrich zeigt bei gesundem Blut keine Veränderungen der Erythrozyten, weil die Makromoleküle des Farbstoffs die feinen Poren der gesunden Zellmembrane nicht durchdringen können. Nur eine erkrankte Zellmembrane mit vergrößerten Poren lässt die großen Farbmoleküle durch, so dass die Strukturen innerhalb der Zelle sichtbar werden.

Der dreidimensionale H.E.S.-L Blutbefund ist eine Frühdiagnose, da hiermit die Ursachen des Krebses analysiert werden, lange bevor ein Tumor auftritt. Mit dieser Methode wird nämlich die Sauerstoffzufuhr zu den Zellen untersucht.

Die in den heutigen Krebskliniken übliche röntgenologische Untersuchung ist immer eine Spätdiagnose, da sie auf einer Geschwulst beruht, die erst in der Endphase der Krankheit manifest wird. Die dreidimensionale H.E.S.-L Blutdiagnose dagegen stellt schon Jahre vor dem Ausbruch der Geschwulst die morphologischen Veränderungen an den Erythrozyten fest. Gezielte Maßnahmen können die Geschwulstbildung dann noch verhindern. Ich habe die erwähnten Blutuntersuchungen zu einer dreidimensionalen H.E.S.-L Blutdiagnostik integriert. Diese Integration hat den diagnostischen Wert der drei Untersuchungen erheblich gesteigert. Innerhalb von sieben Jahren sind mit diesem Bluttest 35000 Menschen untersucht worden. 15.000 Menschen wurden nach der Dunkelfeldmethode des Professor Dr. Enderlein untersucht und 5.000 mit der sogenannten H.E.S.-L Blutdiagnose. Aus diesen Untersuchungen gingen interessante Ergebnisse hervor. Bei der Erörterung dieser Ergebnisse müssen wir einen Unterschied zwischen dei Krebskrankheit an sich und der Phase der Geschwulstbildung machen. Die Krebskrankheit entwickelt sich normalerweise in drei bis fünfzehn Jahren Die Krebsgeschwulst ist jedoch eine erst im letzten Stadium sichtbare Folge der Krebskrankheit.

Die Dunkelfeldmethode des Professor Dr. Enderlein sowie die Einfärb methode des Dr. Sklenar sind vor allem in der Phase vor dem Ausbruch dei Geschwulst bedeutungsvoll. Die beiden Methoden zeigen die Veränderungen im Blut: die Weiterentwicklung des Endobionten und die dadurch verursachte Schädigung des Erythrozyten. Wenn bei pathologischen Veränderungen kein Eingriff erfolgt, dann muss eine Geschwulst manifesl werden. Diese Diagnose hat einen besonderen Wert, da man bei einer rechtzeitigen Anwendung der Geschwulstbildung vorbeugen kann.

Der H.L.B.-Test an sich erhebt diesen Anspruch nicht. Dieser Bluttesi zeigt vor allem den Zustand des Blutes während der Geschwulstperiode und gründet sich auf dem Prinzip der "freien Radikalen". Bei Krankheiten entstehen nach Ansicht von Bradford freie Radikale, die er ROTS (Reactive Oxygen Toxic Species) nennt. Der Körper produziert im Krankheitszustand mehr ROTS, da er über weniger schützende Enzyme verfügt. Freie Radikale können den Zellmembranen ernsthaft schaden, indem sie die vorhandenen Fettsäuren peroxydieren. Der Krebspatient und insbesondere der Geschwulstträger produziert große Mengen von ROTS, die die Änderungen im Blutbild verursachen. Diese Erläuterungen verdeutlichen, dass der H.L.B .Tesl verhältnismäßig spät im Krankheitsprozess seine Bedeutung erlangt.

Der Körper produziert im Frühstadium der Krebskrankheit wenigei ROTS Produkte als später in der Geschwulstphase. Die Methode von Dr. Sklenar zeigt manchmal schon morphologische Veränderungen wenn der H.L.B.-Bluttest ein noch vollkommen normales Blutbild aufweist. Daraus wird ersichtlich, wie wichtig es ist, die drei Blutanalysen zu einer Gesamtuntersuchung zu integrieren. Der H.L.B.-Bluttest hat seine Bedeutung in der Praxis erwiesen und kann als eine Kontrolle der Einflüsse der auf den Patienten angewandten eumetabolischen Therapie dienen. Innerhalb weniger Minuten zeigt der H.L.B.-Bluttest, ob die Aktivität der Geschwulst durch die angewandte Therapie zu- oder abgenommen hat. Der Test ist also ein ausgezeichnetes Mittel zur Kontrolle während der Behandlung der Patienten. Als Frühdiagnose reicht dieser Test jedoch nicht aus.

Die Methode von Dr. Enderlein dagegen geht zeitlich weiter zurück. Enderlein weist vor allem auf die Bedeutung der Aufrechterhaltung eines möglichst neutralen Blutsäuregrads hin, demzufolge die Mikroben und ihr Wirt sich die Waage halten. Eine Störung des Gleichgewichts durch interne oder externe Faktoren löst die Weiterentwicklung des Symbionten durch die verschiedenen Wachstumsphasen aus. Ein geübter Beobachter kann diese Wachstumsstadien mit dem Dunkelfeldmikroskop feststellen. Zu einer Schädigung der Erythrozyten braucht es nicht zu kommen. Gezielte Maßnahmen ermöglichen eine Wiederherstellung des pH-Wertes des Blutes, was dem Symbionten den Nährboden nimmt. Schon Claude Bernard, ein Zeitgenosse von Louis Pasteur, sagte im vorigen Jahrhundert: "Die Mikrobe ist nichts, das Feld ist alles".

An sich ist die Enderlein-Methode die früheste Diagnose, die wir beim krebskranken Patienten stellen können. Wenn die pathogene Umgebung des Symbionten nicht bekämpft wird, dann wird sich dessen Weiterentwicklung durchsetzen. Der Symbiont wird seinen Wirt angreifen, wobei er bei den roten Blutkörpern anfängt. Man kann dieses Stadium gut beobachten, wenn man die Methode von Dr. Sklenar anwendet. Seine Methode zeigt vor allem die Schädigung der Erythrozyten durch die Einwirkung der pathogenen Symbionten. Die Enderlein-Methode sowie die Sklenar-Methode sind Frühdiagnosen. Sie eignen sich jedoch auch in einer späteren Phase der Krebskrankheit zur Kontrolle der angewandten Therapie.

Die Integration dieser drei Blutuntersuchungen zu einer einzigen Methode verschafft dem Therapeuten eine ungemein starke Waffe im Kampf gegen den Krebs und gegen andere Stoffwechselkrankheiten. Die Untersuchungen sind eng miteinander verbunden und die H.E.S.- L-Untersuchung erhebt zu Recht den Anspruch, eine dreidimensionale Blutdiagnostik zu sein und uns ein machtvolles Mittel zur Vorbeugung von Stoffwechselkrankheiten wie Krebs, Rheuma, multiple Sklerose usw. zu verschaffen, interne oder externe Faktoren löst die Weiterentwicklung des Symbionten durch die verschiedenen Wachstumsphasen aus. Ein geübter Beobachter

kann diese Wachstumsstadien mit dem Dunkelfeldmikroskop feststellen. Zu einer Schädigung der Erythrozyten braucht es nicht zu kommen. Gezielte Maßnahmen ermöglichen eine Wiederherstellung des pH-Wertes des Blutes, was dem Symbionten den Nährboden nimmt. Schon Claude Bernard, ein Zeitgenosse von Louis Pasteur, sagte im vorigen Jahrhundert: "Die Mikrobe ist nichts, das Feld ist alles".

An sich ist die Enderlein-Methode die früheste Diagnose, die wir beim krebskranken Patienten stellen können. Wenn die pathogene Umgebung des Symbionten nicht bekämpft wird, dann wird sich dessen Weiterentwicklung durchsetzen. Der Symbiont wird seinen Wirt angreifen, wobei er bei den roten Blutkörpern anfängt. Man kann dieses Stadium gut beobachten, wenn man die Methode von Dr. Sklenar anwendet. Seine Methode zeigt vor allem die Schädigung der Erythrozyten durch die Einwirkung der pathogenen Symbionten. Die Enderlein-Methode sowie die Sklenar-Methode sind Frühdiagnosen. Sie eignen sich jedoch auch in einer späteren Phase der Krebskrankheit zur Kontrolle der angewandten Therapie.

Die Integration dieser drei Blutuntersuchungen zu einer einzigen Methode verschafft dem Therapeuten eine ungemein starke Waffe im Kampf gegen den Krebs und gegen andere Stoffwechselkrankheiten. Die Untersuchungen sind eng miteinander verbunden und die H.E.S.- L-Untersuchung erhebt zu Recht den Anspruch, eine dreidimensionale Blutdiagnostik zu sein und uns ein machtvolles Mittel zur Vorbeugung von Stoffwechselkrankheiten wie Krebs, Rheuma, multiple Sklerose usw. zu verschaffen.

Quelle: A.J. Lodewijkx: Leben ohne Krebs
Copyright© by Sensei-Verlag mit freundlicher Genehmigung

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